Talent Assessment for Human Resources Professionals









Inventar zur Persönlichkeit in Situationen (IPS)






Was wird durch das Verfahren erfasst?
Das IPS ist ein persönlichkeitsdiagnostisches Verfahren, das für den Einsatz in der Personalauswahl und der Personalentwicklung konzipiert ist. Seine Aufgaben verlangen die Selbsteinschätzung des Verhaltens und Erlebens im Bezug auf eine Auseinandersetzung mit wesentlichen Lebensanforderungen. Konkret wird abgefragt, wie Anforderungen an das sozial-kommunikative Verhalten, das Leistungsverhalten sowie das Gesundheits- und Erholungsverhalten bewältigt werden. Da bei der Konzipierung des Verfahrens dem sozial-kommunikativen Anforderungsbereich besondere Beachtung geschenkt wurde, eignet sich seine Anwendung in solchen Berufsgruppen besonders, die sich durch ein höheres Maß psychosozialer Beanspruchung und durch akzentuierte Anforderungen an das sozial-kommunikative Verhalten auszeichnen, wie z  B. Führungskräfte, Lehrer oder Pflegepersonal.

Wie ist der Test konzipiert?
Der Test enthält insgesamt 15 Situationsbeschreibungen mit jeweils 5 zu beurteilenden Reaktionen (Verhaltens- und Erlebensweisen).
Jede Reaktion soll mit Hilfe einer 4-stufigen Beurteilungsskala daraufhin beurteilt werden, in welchem Maße sie auf die Testperson zutrifft. Pro Situation wird ebenfalls eine zusammenfassende Beurteilung der Zufriedenheit mit den Reaktionen abgefragt (5-stufig).
Die Ergebnisauswertung beinhaltet eine grafische Darstellung der Skalenwerte für die drei Verhaltensbereiche und die statistische Überprüfung der Übereinstimmung des individuellen Ergebnismusters jedes Bereiches mit empirisch gewonnenen Profiltypen des Verhaltens und Erlebens. Für Bereich A liegen 6 Profiltypen vor (Bsp.: AP4 – kommunikativ, aber wenig offensiv), für Bereich B ebenfalls 6 (Bsp.: BP4 – wenig karriere- und risikobereit) und für Bereich C liegen 5 Profiltypen vor (Bsp.: CP4 – wenig entspannungsfähig, aber erholungssuchend).

Welche Informationen werden mit dem IPS gewonnen?
A. Anforderungen an das sozial-kommunikative Verhalten
Von der erfolgreichen Bewältigung sozial-kommunikativer Anforderungen wird die Wirksamkeit in nahezu allen Lebensbereichen entscheidend mitbestimmt. Es lassen sich nicht wenige Aufgaben finden, deren Erfüllung fast ausschließlich von sozial-kommunikativen Kompetenzen abhängt, zum Beispiel die Wahrnehmung von Führungsaufgaben und Tätigkeiten in sozialen Berufen, die erhöhte Verantwortung für und den ständigen Umgang mit Menschen beinhalten.
B. Anforderungen an das Leistungsverhalten
Es geht hier um die Stellungnahme zu Situationen, die die Auseinandersetzung mit grundlegenden Leistungs- und Handlungserfordernissen verlangen. In den Einschätzungen soll zum Ausdruck kommen, in welchem Maße gegenüber derartigen Situationen eine aktiv-offensive Haltung bezogen wird sowie Kompetenzen und Problemlösefähigkeiten erlebt werden.
C. Anforderung an das Gesundheits- und Erholungsverhalten
Vom Gesundheits- und Erholungsverhalten sind die Leistungsfähigkeit wie auch das Wohlbefinden und damit die subjektiv erfahrene Lebensqualität in sehr unmittelbarer Weise abhängig. Von der individuellen Fähigkeit sich zu erholen, hängt ab, inwieweit verbrauchte Ressourcen wieder hergestellt werden. Verminderte Erholungsfähigkeit heißt verzögertes Rückschwingen in die Normallage und bedeutet damit erhöhte Stressanfälligkeit.

Kurz und knapp
Das IPS kann individuell oder in der Gruppe eingesetzt werden. Seine Bearbeitungszeit beträgt etwa 15 bis 20 Minuten. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt computergestützt mit Hilfe eines Auswertungsprogramms.
Die inneren Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der 15 Skalen liegen zwischen .71 und .91 (N = 712). Die Stabilitätskoeffizienten, gewonnen durch Retest nach vier Wochen, liegen zwischen .70 und .88 (N = 56).
Die Validität der Skalen und der Profile des IPS wurde u. a. mit Hilfe des FPI-R, des AVEM und letztere zusätzlich mit den Ergebnissen aus einem Entwicklungs-Assesssment-Center sichergestellt. Bis zu seiner Veröffentlichung bearbeiteten insgesamt N = 3.096 Personen das IPS. Zur Normierung wurde aus dieser Stichprobe eine Eichstichprobe gebildet, die bezüglich wichtiger Merkmale der vorrangig angezielten Adressatengruppe des Verfahrens entspricht. Diese Stichprobe umfasst insgesamt  712 18- bis 63-jährige Frauen und Männer aus Deutschland und Österreich, die zum Zeitpunkt der Datenerhebung aktiv im Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis standen. Neben der Gesamtnorm werden geschlechts- und altersspezifische Normen als Stanine-Werte zur Verfügung gestellt.


Ich möchte über dieses Verfahren mehr erfahren und würde gerne mit einem Consultant aus Ihrem Hause in Kontakt treten.


Bitte schicken Sie mir das aktuelle kostenlose Gesamtverzeichnis mit ihren Verfahren.


Ich möchte das Verfahren online bestellen.




Pearson Clinical & Talent AssessmentCopyright ©2009 PearsonAssessment.de